20.06.2022

2. Skype -Meeting zur Vorbereitung der ALLGEGE

20.06.2022, 14 bis 15.15 Uhr

Teilnehmende:

Cornelia Michel (Initiatorin ALLGEGE-Allianz Geschädigter von Gesundheitsskandalen, Pressesprecherin VOB), Michael Diederich (Vorstandsvorsitzender des Verbands der Opfer des Blutskandals; VOB e.V.), Susanne Michel-Stolzenburg (Assistentin des Vorstands VOB), Arthur Rudzki (Geschäftsleitung superstage)

Entschuldigt: Andre Sommer (Netzwerk Duogynon), Gernot Stracke (Vorstandsvorsitzender des Hilfswerks Contergangeschädigter e.V. Hamburg), Dorothy Bergmann (Arbeitsgruppe Leipzig der Anti-D-Geschädigten), Susanne Siegwolf (Admin der Facebook-Gruppe Gadoliniumgeschädigte)

Protokoll: Susanne Michel-Stolzenburg, VOB e.V.

Verteiler: Die Anwesenden, ihre Verbände, Frau RA Buder (Marburg), die Büros der MdB Rüffer, Stamm-Fibich und Pilsinger

1. Kontakte

Kurzer Bericht Cornelias über den informellen Kontakt mit Herrn Edgar Franke, Staatssekretär am BMG, der Sympathie für die ALLGEGE zeigt, aber nur aus dem Hintergrund wirken möchte.

2. Stand der Planungen

Briefing für Arthur von Superstage zur Entstehung des Namens ALLGEGE, zu unseren Zielen und zur Frage, ob wir zur Erregung von mehr Aufmerksamkeit den Personenkreis auf Geschädigte von Covid-Impfungen ausweiten wollen, was alle sehr skeptisch sehen.

3. Ziele

Die ALLGEGE will die Geschädigten, die politischen Entscheiderinnen und die Pharmabranche an einen Tisch bringen. Arthur signalisiert, dass es u.U. ein erstes Interesse seitens der Wirtschaft an dem Projekt gebe. Er kann sich neben einem großen öffentlichen Format auch eine kleine diskrete Runde vorstellen. Er gibt zu bedenken, dass unser Thema in der Öffentlichkeit eine von uns nicht zu beeinflussende Eigendynamik entwickeln kann.

Cornelia nennt als mögliches Muster das Format des „Pharmadialogs“, das bereits stattgefunden hat und besser etabliert ist. Hier haben Pharmakonzerne, verschiedene Ministerien und externe Experten zusammen gearbeitet. Idee: die Krankenversicherungen einbeziehen.

Für alle vorteilhaft wäre eine „Win-win-win“-Situation, bei der alle Beteiligten profitieren und keiner das Gesicht verliert.

4. Weiteres Vorgehen

Unsere Ziele so konkret und verständlich wie möglich formulieren. Dazu gehört ein Kompetenznetzwerk für die Geschädigten, das medizinische, psychologische, therapeutische, juristische und soziale Betreuung umfassen sollte. Michael erwähnt die Beweislastumkehr, Arthur ergänzt diese um das Recht an den eigenen Patientendaten.

Arthur bietet die Unterstützung seiner Agentur an. Das Projekt finden sie wichtig und möchten es gerne unterstützen. das wird auf Dauer aber nicht kostenlos gehen, da müssen Mittel gefunden werden.

Cornelia schlägt vor, die Alexandra-Lang-Stiftung für Patientenrechte zu kontaktieren, in der auch Staatssekretär Franke tätig ist https://al-stiftung.de/.

5. Fazit

„Auch wenige Personen können viel vorantreiben“

Nächstes Treffen: Donnerstag, 18.08.2022, 14 Uhr

gez. Susanne Michel-Stolzenburg